Beiträge mit Tag ‘Information’

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Fälschung Meissen Porzellan

Fälschung von Meissen Porzellan

Der Fachmann, dessen Auge durch ständige Vergleiche geschult ist, erkennt Fälschungen bzw. Nachahmungen von Porzellan der Staatlichen Porzellanmanufaktur Meissen ohne weiteres an den guten Eigenschaften des Scherbens, wie der Glasur, dem Laien dienen hierfür die Zeichen als Hilfsmittel, welche die Manufaktur Meissen seit ihrer Gründung auf allen Porzellan Objekten als Herkunftszeugnis angebracht hat.

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Ankauf,Information

Nymphenburg Porzellan Bustelli

Nymphenburg Porzellan

Nymphenburg und Anton Bustelli

Bereits im Jahre 1729 hatte der aus Dresden stammende Spiegel-und Glasmacher Elias Vater in München Versuche zur Herstellung von echtem Porzellan gemacht, ohne sein Ziel zu erreichen. Mehr Erfolg war dem Töpfermeister Johann Baptist Niedermayer beschieden, der 1747 mit Unterstützung des Kurfürsten Max III. Joseph in der Münchener Vorstadt Neudeck ob der Au neben dem Paulanerkloster eine Porzellanfabrik errichtete. Aber erst seit der Berufung des Wiener Arkanisten Joseph Ringler im Jahre 1753 und seit der Verstaatlichung des Unternehmens kam die Fabrik in Gang.

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Orangerie Kübel

Orangerie Kübel Hutschenreuther

für den Dresdner Zwinger

Nahezu unbekannt geblieben sind die in den Jahren um 1936 in Meissen und bei Hutschenreuther Selb geschaffenen Orangerie Kübel aus Porzellan für den Dresdner Zwinger. Anlass dafür war die erste grosse Restauration des Zwingers in Dresden.

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Geschichte,Information

Schloss Erkersreuth

Schloss Erkersreuth
Frühere Rittergut Lindenfels

Als Überrest von dem früheren Rittergut steht noch heute das alte Schloss. Dieses Rittergut war Jahrhunderte lang in den Händen der Familie von Raithenbach, die wir auch in der Geschichte Selbs kennen lernten, da sie im Jahre 1418 das Schlösslein auf dem Schlossberge käuflich erwarb. Die von Raithenbach waren ein altes, schon im 13. Jahrhundert in Egerland ansässiges und öfters genanntes Geschlecht (Stammwappen purpurrot-silberweiß). Wir begegnen einem Raithenbach von Erkersreuth urkundlich zuerst im Jahre 1252 als Urkundszeugen des Klosters Waldsassen, dann um das Jahr 1417 in einer Klageschrift Egers gegen die Burggrafen; im Jahre 1616 hatte Konrad von Raithenbach das Erkersreuther Schloss inne. Nach dem Tode des kinderlosen Kaspar Karl von Raithenbach liess Markgraf Christian Ernst das Rittergut Erkersreuth gegen eine Abfindungssumme von 5000 fl. An die Verwandten Kaspars Karls als heimgefallenes Lehen einziehen, verkaufte dieses aber im Jahr 1696 an Bernhard von Lindenfels zu Wunsiedel. Bernhard von Lindenfels ist der Erbauer des Schlosses, wie es noch heute steht. Die letzten beiden Besitzer aus der Familie von Lindenfels waren Johann Christian von Lindenfels, Herr zu Erkersreuth, Längenau, Plössberg und Mühlbach, kurkölnischer Kammerherr, Erb- und Gerichtsherr zu Brand (1795), sowie dessen Nachkomme Adam Chr. Karl von Lindenfels, Inhaber gleicher Titel.

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Information,Peter Behrens

Bauscher

Bauscher Weiden Porzellan

Im Jahre 1881 fing es an. Anders als der aus Thüringen stammende, mit Porzellan handelnde Carl Magnus Hutschenreuther, der auf der Burg Hohenberg 1814 das erste Kapitel bürgerlicher Porzellanproduktion in Bayern schrieb und seine gewichtigen Brennholzprobleme auch durch die Heirat mit dem Burgförsters-töchterlein nicht liebevoll und rasch gegen die Bürokratie zu lösen vermochte, anders als jene C. M. Hutschenreuther hatten August und Conrad Bauscher kein Erbe in Sachen Porzellan. Dafür hatten die Brüder reichlich Erfahrung mit der Gastronomie: Denn die Eltern, Jakob und Janette Bauscher, waren angesehene – das hieß auch damals: gutbetuchte – Brauereibesitzer und Gastronomen zu Hause am Main. Die Vorfahren kamen aus Frankreich und hatten sich eben dort in Hanau angesiedelt, eine Existenz gegründet und es zu etwas gebracht. Für die beiden Söhne, den am 31. Oktober 1849 geborenen August, und den um vier Jahre jüngeren Conrad, geboren am 30. Januar 1853, gab es ein gemachtes Nest.

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Eisenbahngüterverkehr

Eisenbahngüterverkehr Stadt Selb

Mitte des 19. Jahrhunderts lag Selb eher abseits der Verkehrsströme und neu entstehenden Eisenbahnen. Dies änderte sich im Jahr 1865, als Hof zur Verbesserung der wirtschaftlichen Beziehungen zum böhmischen Eger (heute Cheb, in der Tschechischen Republik gelegen) zusammen mit dieser Stadt eine verbindende Eisenbahnlinie bauen liess. Die Strecke zweigte vom Bahnhof Oberkotzau an der Strecke Bamberg – Hof nach Osten ab und erreichte über Rehau und Schönwald schliesslich Selb-Plössberg, den bayerischen Grenzbahnhof dieser Linie. Nach Durchfahren der Orte Asch und Franzensbad wurde Eger erreicht. Durch den Bau der Eisenbahnlinie nach Böhmen wurde auch der Eisenbahngüterverkehr für Rohstoffe für die Porzellanindustrie Selb vereinfacht.

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Eschenbach,Information,Kärner

Eschenbach

Porzellanfabrik Eschenbach

Eduard Haberländer gründete 1916 die Porzellanfabrik Eduard Haberländer in Windischeschenbach. 1929 übernahm die Porzellanfabrik Oscar Schaller & CO. Nachfolger die Fabrikation und stellte die Produktlinie unter einem neuen Konzept. Die Bodenmarke Eschenbach wurde eingeführt. Prof. Theodor Kärner kam nach dem Ende des II. Weltkrieges nach Eschenbach und brachte aus seiner Allacher Zeit viele der dort verwendeten Modelle mit nach Eschenbach (Porzellan-Manufaktur Allach).

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Haviland,Information

Haviland

Haviland Waldershof

Als grösstes und bedeutendstes Industrieunternehmen des Marktes Waldershof konnte die Porzellanfabrik Waldershof vorm. Johann Haviland im März 1960 auf ihr 50jähriges Bestehen zurück blicken, genauer gesagt: Am 10. Mrz 1960 jährte es sich zum 50. Male, dass der erste der drei Brennöfen unter Feuer gesetzt wurde. Für die wirtschaftliche Entwicklung und den Aufschwung des Marktes Waldershof war die Errichtung dieses Unternehmens von ausschlaggebender, ja schicksalshafter Bedeutung. Bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts hinein standen in Waldershof als wichtigster gewerblicher Erwerbszweig neben der Landwirtschaft die Tuchmacherei und Hausweberei in hoher Blüte und gaben der Einwohnerschaft wenn auch nicht allzu lohnenden so doch ausreichenden Verdienst. Als jedoch in der zweiten Jahrhunderthälfte im Zuge der Industrialisierung die grossen Fabrikwebereien entstanden, da wer der Konkurrenzkampf mit der Maschine für die Handwerker aussichtslos geworden. Die Not war gross, und die Weber mussten sich um andere Erwerbsmöglichkeiten umsehen. Diese fanden sie aber erst nach und nach, als gegen Ende des 19. Jahrhunderts in der Nordostecke Bayerns, namentlich auch in der benachbarten Stadt Marktredwitz, eine reiche Textil- und Porzellanindustrie entstand.

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Kirchenlamitz Winterling

Kirchenlamitz Winterling

Die Fabrik in Kirchenlamitz wird 1920 als Zweigwerk der von Eduard Winterling ein Jahr zuvor gekauften Firma Schaller & Co. in Schwarzenbach an der Saale gegründet. Der Betrieb in Kirchenlamitz ist später um einiges grösser als der in Schwarzenbach. Die eigentliche Geschichte der Firma beginnt aber bereits 40 Jahre früher“, weiss Werner Bergmann: im Jahr 1880. Georg Adam Winterling (1849 bis 1906) hat fünf Söhne: Eduard, Heinrich, Karl, Gustav und Ferdinand. Der Vater, erst Metzger, dann Viehhändler, ist Mitbegründer der Porzellanfabrik Zeh, Scherzer & Cie in Rehau, kauft 1903 die Porzellanfabrik Drechsel und Strobel in Marktleuthen und nimmt drei Jahre später die Gebrüder Winterling OHG in Röslau in Betrieb. Alle seine fünf Söhne werden später Porzellanunternehmer. Das Geschäft blüht. „Dank ihrer vielen und guten Exportverbindungen“, so Bergmann, übersteht die Firma selbst die Wirtschaftskrise 1928/29 und kann sogar noch auf dem Höhepunkt der Krise die Vollbeschäftigung aufrechterhalten. Eduard, Chef in Kirchenlamitz, stirbt 1943 an den Folgen einer Operation in Zwickau. Seine Söhne – zunächst Otto, von 1959 an auch Hermann (heute 101 Jahre alt) – führen die Firma weiter. Im Juni 1992 werden die bestehenden offenen Handelsgesellschaften der Winterling-Gruppe in eine Aktiengesellschaft umgewandelt.

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Tirschenreuth Porzellan

Tirschenreuth Porzellan

Tirschenreuth Porzellan Fabrik

Am 8.11.1832 wurde durch den Fabrikanten Heinrich Eichhorn aus Schney bei Lichtenfels um Genehmigung zur Gründung einer Porzellanfabrik in Tirschenreuth eingereicht. Diese wurde am 22.11.1832 durch die Organe der Stadt Tirschenreuth, unter anderem da eine Porzellanfabrik eine Konkurrenz gegen die Steinguterzeuger darstellte, zu viel Holz benötigte und die Fabrikgebäude nicht sicher genug seien, abgelehnt. Nach Einspruch gegen den Bescheid 1833 und Widerlegung der Begründung für die Ablehnung wurde der Betrieb einer Porzellanfabrik durch die königliche Regierung des Obermainkreises stattgegeben. 1838 waren die Baumassnahmen abgeschlossen und die Aufnahme der Produktion mit einem Brennofen begann.

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Bücher verkaufen

Sie besitzen Preislisten, Porzellan Prospekte oder Fachbücher zum Thema Porzellan & Keramik? Eventuell alte Kataloge von Rosenthal der Studio Line, Kunstabteilung, Kunstreihen oder der Relief Reihe? Bücher verkaufen ist heute kein Problem mehr. Wir sind spezialisiert auf den Ankauf von antiquarischen Büchern und Prospekten. Bevor Sie diese achtlos in den „Müll“ werfen, kontaktieren Sie uns und bekommen obendrauf noch Bares Geld.

Rosenthal

Rosenthal hat in den siebziger und achtziger Jahren jährlich auf der documenta in Kassel verschiedene Prospekte und Kataloge zur Studio Line herausgebracht. Diese Zeitdokumente der Rosenthal Geschichte suchen wir zum ankaufen. Gerne auch Prospekte, Kataloge anderer Porzellanhersteller wie Meissen, Herend, Royal Copenhagen ….. wir suchen ständig nach antiquarischen Dokumenten der Zeitgeschichte.

Rosenthal Figuren

Wir kaufen Rosenthal Figuren der Kunstabteilung – Jugendstil, Art Deco bis zur Studio Line. Wir suchen Figuren von Himmelstoss, Holzer-Defanti, Bele Bachem, Peynet, Theodor Kärner, Richard Förster, Liebermann, Küster, Kurt Wendler, Allach Figuren, und viele andere mehr.

Schäferin v. Ludwig Dasio

Auf dem Sockel rückseitig signiert Silvio Dasio (Signed backwards on the base) Ausführung Porzellanmanufaktur Rosenthal um 1920 Dunkelgrüner Manufakturstempel Selb Bavaria unterseitig (Dark green manufacturing stamp Selb Bavaria on the underside) Coloured Porcelain Figure Figurine Höhe 37 cm

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